Lassen Sie sich inspirieren und von den Bildern unserer Aufführungen anregen.
Jede musikalische Darbietung erzählt ihre eigene Geschichte. Falls Sie an der Gestaltung der Musik von der Klassik bis zu zeitgenössischen Werken mitwirken wollen, dann schauen Sie auch in das Thema "Über Uns" hinein.
Wir freuen uns auf Ihr Engagement.
Probenwochenende in Villers-Vaudey
vom 4.Juni bis 6.Juni 2026
Nicht nur Titel des Konzerts, sondern auch ein Sinnbild für den Chor, das gemeinsame Singen- und das, was in der Schnupperphase von Januar bis März erlebt werden konnte.
Der Philharmonia Chor hat in dieser Zeit zum ersten Mal Menschen mit wenig oder schon lange schlafender Chor- und Gesangserfahrung eingeladen, mit zu musizieren, in der Gemeinschaft zu singen und die eigene Stimme (neu) zu entdecken.
Der Abend begann mit einer italienischen Weise "Alta trinita beata". Ein stimmungsvoller Einstieg wurde durch ein Defilée erreicht.
Wer einen Ausschnitt nachhören möchte: [VIDEO ▶️]
Maximilian Strasser am Flügel und Sebastian Rinn am Cello begleiteten die Chorwerke.
Unser Dirigent Martin Künstner leitete mit Oboenklängen in die Werke über.
In der Pause gab es Gelegenheit die Kunstobjekte der Ausstellung „Verborgene Räume“ zu betrachten und sich seinen Gedanken hinzugeben.
Am Ende dieser Schnupperphase und als Ziel der Probenarbeit stand nun das Konzert im Kunstverein Reutlingen mit Musik aus Frankreich- sowohl verschiedene Chansons als auch romantische Chormusik waren zu hören.
Hoffnung und Sehnsucht schwangen in den romatischen und zeitgenössischen Chören mit.
Die Abfolge der Chorsätze kann man hier nacherleben: 🎼 [Liedfolge herunterladen]
Die Vorbereitung und Aufführung hat den Chormitgliedern offenbar viel Freude bereitet.
Der zweite Teil galt französischen Chansons, die von Solist Dylan Julien vorgetragen wurden. Seine Komposition "La Rose" begleitete er sich zur Gitarre. "La Rose" eine Blume eine Geliebte?
Einen Ausschnitt kann man hier nachhören: [VIDEO ▶️]
Das Publikum bedankte sich mit stürmischem Applaus und war erst nach der Zugabe von "Et Bam" zufrieden.
Elias - Felix Mendelssohn-Bartholdy
1./6. Januar 1926 - Tübingen/Reutlingen
Mit dem Elias schuf Mendelssohn 1846 eines der bedeutendsten und schönsten Oratorien des 19. Jahrhunderts. Inspiriert von den großen Vorbildern Händel und Bach, verbindet er dramatische Wucht mit inniger Lyrik und romantischem Farbenreichtum.
Die Handlung schöpft aus dem 1. und 2. Buch der Könige und ist voll von eindrucksvollen Szenen: die Dürre, das Regenwunder, der Kampf mit den Baalspriestern, Elias’ Verzweiflung und schließlich seine Entrückung.
Die Musik zeigt Mendelssohns ganze Kunst: gewaltige Chöre von großer dramatischer Wucht stehen neben zarten Arien und eindringlichen Chorälen.
Im Mittelpunkt steht der Prophet Elias - dargestellt von Klaus Mertens - aus dem Alten Testament, der unbeirrbar gegen den Götzendienst kämpft, Gottes Macht bezeugt und am Ende in einem feurigen Wagen gen Himmel fährt.
Besonders berühmt sind der Engelsgesang „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir“ und Elias’ Klage „Es ist genug!“.
Der Elias verbindet barocke Formstrenge mit romantischem Ausdruck – und berührt bis heute mit seiner zeitlosen Botschaft von Glauben, Zweifel, Hoffnung und Zuversicht.
Julia Werner, Christine Reber und Chorsolistin im Terzett „Hebe deine Augen auf zu den Bergen“
Marcus Elässer interpretiert Obadja
mit der Arie „Dann werden die Gerechten leuchten“
Dirigent Martin Künstner
Julia Werner, Christine Reber im Duett
„Herr, höre unser Gebet!“
Der gemischte Chor interpretiert voll Leidenschaft und Sensibilität.
Hier Kaus Mertens als Elias und eine Chorsolistin als Knabe.
15.11. / 16.11.2025
Gerhard Kaufmann
MISSA
"ET HOMO FACTUS EST"
CARMINA BURANA - Carl Orff
25. / 26. / 27. Juli 2025 - Tübingen/Freudenstadt/Reutlingen

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