
Franz Hawlata,
wurde in Eichstätt/Bayern geboren. Er studierte dort Musikwissenschaft, bevor er 1983 an die Musikhochschule München ging und dort bei Ernst Häfliger, Hans Hotter und Erik Werba sein Gesangsstudium absolvierte. Bereits 1986 gab er sein Bühnendebut am Gärtnerplatztheater.
Nach einigen Jahren in München, Coburg und an der Komischen Oper Berlin begann 1992 seine internationale Karriere mit Gastspielen in Lyon, Pretoria, Cardiff und San Francisco.
1994 wurde Franz Hawlata an die Wiener Staatsoper verpflichtet und hat dort bisher in mehr als 200 Aufführungen den Ochs, Orest, Morosus, Rocco, Caspar, Leporello, Papageno, Osmin, Figaro, Sarastro, Wozzeck, Daland, Pogner und weitere Partien seines Fachs gesungen.
Sein überaus erfolgreiches Debut an der Metropolitan Opera gab der Sänger mit dem Ochs im Februar 1995, im Oktober des gleichen Jahrs folgte sein erster Auftritt an der Bastille Paris in Weills »Mahagony«, und im November 1996 wurde er als Leporello zum ersten Mal im Royal Opera House in London begeistert gefeiert. Mit der MET und der Bastille Paris verbindet den Künstler bis heute eine enge Zusammenarbeit. Regelmäßige Gastspiele führten ihn inzwischen nach München, Berlin, Essen, Brüssel, Barcelona, Florenz, Turin, Genua, New York, Chicago , San Diego und Tokyo.
Unter den Audioproduktionen des Sängers sind besonders zu erwähnen: Spohrs »Faust«, Lieder und Gesänge von Loewe (mit Juliane Banse und Helmut Deutsch), Loewes Oper »Die drei Wünsche«, Szenen und Arien aus Opern von Verdi, Marschners »Vampir«, Nicolais »Lustige Weiber«, Dvoraks »Rusalka, Beethovens »Leonore« , Franz Schmidts »Buch mit sieben Siegeln«und Berlioz’ »Benvenuto Cellini«.
Albrecht Mayer, OboeWenn man an die Oboe denkt, darf er nicht fehlen: Albrecht Mayer. Bei seinem Oboenspiel geraten Zuhörer und Kritiker gleichermaßen ins Schwärmen: dann ist von »Götterfunken« die Rede, von der »wundersamen Oboe« oder davon, dass der gebürtige Franke seine Oboe „zum Verführungsinstrument erhebt“.
Er studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern.
Als Solist ist Albrecht Mayer international äußerst gefragt und gründete auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal unlängst sein eigenes Ensemble New Seasons. Neben den Solo-Projekten ist ihm zudem die Kammermusik sehr wichtig, zu seinen Partnern zählen u.a. Nigel Kennedy und Hélène Grimaud, mit der er die Schumann- Romanzen auf CD eingespielt hat. Begleitet von den Berliner Barocksolisten gab Albrecht Mayer im November 2007 sein Debut in der New Yorker Carnegie Hall. 2008 war er ‚Artiste Etoile’ beim Lucerne Festival.
Auf der Suche nach neuem Repertoire leiht Albrecht Mayer auch gern Werken für andere Instrumente oder Gesang seine (Oboen-)Stimme. Ein überzeugendes Ergebnis sind die Bach-Transkriptionen »Lieder ohne Worte« sowie sein Album »New Seasons« mit Händel- Transkriptionen, die sogar den Sprung in die deutschen Pop-Charts schafften. Seine CD »Auf Mozarts Spuren« mit dem Mahler Chamber Orchestra und Claudio Abbado hielt sich über Monate in den Deutschen Klassik-Charts und wurde zudem in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Zuletzt erschien im August 2008 das Album »Albrecht Mayer in Venice« bei DECCA, im Herbst 2009 wird eine neue CD mit Werken von J. S. Bach bei DECCA erscheinen.